Es gibt Brei, Baby!

Es gibt Brei, Baby!

Letzte Woche wurden wir in der Krippe gefragt, ob sie nun auch beginnen können mit Beikost zur Milch. Den Spaß haben wir uns aber nicht nehmen lassen und den Start auf letztes Wochenende gesetzt. Nachdem wir die Flaschennahrung inzwischen im Schlaf anrühren können, wartete endlich eine neue Herausforderung auf uns.

Den ersten Karottenbrei haben wir sogar selber gemacht. Und das, obwohl uns der Hipp-Club netterweise ein Probegläschen geschickt hatte inklusive Ernährungsleitfaden für die nächsten Monate. So ein Heft hatten wir auch schon von Milupa bekommen. Nur bei Milupa war jeweils neben dem Verweis auf ein Produkt ihrer Ernährungspalette auch noch ein Rezept zum Selbermachen. Der Herr Hipp verkauft aber wohl lieber seine Gläschen. Rezepte gab es keine.

Karottenbreirezept

Rezept ist aber auch ein großes Wort für das was für eine Karottenbrei notwendig ist:

Karotten (soviel wie man halt Brei machen will): Schälen und kleinschneiden
In wenig Wasser 20 min dünsten, dann mit dem Mixer pürieren

Dann jeweils vorm Füttern noch ein paar Tropfen Öl hinzu. Mehr als 20 g brauch man gar nicht pro Portion einplanen am Anfang. Bleibt eh das meiste über. Anfangen soll man mit zwei, drei Löffel gegen Mittag und weiterhin die Milchmahlzeit geben.

Merlin war ja schon immer sehr aktiv mit seinen Händen beim Füttern, was teilweise sogar zum eigenständigen halten der Flasche führte, aber in der Regel eher das Gegenteil bewirkte. Beim Brei füttern führt das aber zu einer riesen Sauerei. Und wenn es dann doch mal gelungen war durch die wild rumfuchtelnden Hände bis zu Mund zu kommen, dann wurde im Nachhinein erstmal mit den Fingern gefühlt was den da so komisches im Mund ist. Mal gut das wir ein Lätzchen verwendet hatten. So ein Karottenbrei mach doch ganz schön Flecken und die gehen dann auch nicht mehr ganz so einfach wieder raus.

Bei kleinen heißt es Brei, bei großen Suppe

Vorletzte Woche hatte ich für mich eine Blumenkohl-Zuchini Suppe gemacht. Also alles klein geschnitten, in Wasser gedünstet, püriert und gewürzt. Ohne die Gewürze am Ende gleicht es dem klassischen Gemüsebreirezept. Aber Brei würde sich ja komisch anhören bei Erwachsenen, also nennt man es halt Suppe.