
Das erste Zeichen
Die ersten Zeichen waren schon etwas länger wahrzunehmen: Katrin war doch regelmäßig bei unseren Wanderungen in Neuseeland nicht so ganz wohl. Naja, aber nach der Woche im Krankenhaus in Thailand mit Dengue kam es einem nicht sofort ungewöhnlich vor.
Dann in Wanaka dann doch mal den ersten Schwangerschaftstest gemacht. Das Ergebnis dann… nicht schwanger, aber… auch nicht gültig. Da gibt es ja immer noch so einen extra Check, ob man es richtig gemacht hat oder so. Auf alle Fälle waren wir da 20 Dollar ärmer, aber auch nicht viel schlauer. Den Test gleich nochmal zu kaufen und zu wiederholen war uns dann aber doch zu blöd. Den zweiten Versuch gab es dann erst als wir wieder zurück waren in Queenstown. Diesmal dann: Schwanger und gültig. Natürlich steht da dann immer noch im Beipackzettel, dass so ein Test nicht ganz 100% sicher ist in seiner Aussage.
Im Ärztezentrum von Queenstown haben wir dann aber noch mal die Bestätigung bekommen. Die Dame fragte erst noch etwas unsicher, ob es denn geplant war und so weiter. War sich wohl nicht ganz sicher, ob sie gratulieren sollte oder nicht. Dann gab es noch einen Stapel Infobrochüren und Katrin konnte sich gleich um die neue richtige Ernährung kümmern. Wobei das auch etwas irritierend ist. Die Neuseeländer raten dringend davon ab Fenchel zu essen und später erfuhren wir, dass es das beste ist gegen Schwangerschaftsübelkeit.
Geplant ist da natürlich beim Nachwuchs etwas relativ. Aber eigentlich hat Merlin sich nicht den schlechtesten Moment ausgesucht. Unsere Weltreise hatten wir nun schon zum Teil hinter uns, insbesondere Länder in denen man sich als Schwangere doch größeren Risiken ausgesetzt hätte. Vor uns lag ja grob nur noch Australien und Nordamerika.